Künstler

Rüdiger Meckies

Ein Chaos voller Ordnungen

Ständig auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten und Maltechniken, da bestimmte Wirkkräfte im herkömmlichen Gemälde nur unzureichend sichtbar gemacht werden können, entwickelte Rüdiger Meckies seine Aktionskunst.

Aufenthalte in New York und Las Vegas haben seine Werkphase entscheidend geprägt. Er schöpfte aus dem Unbewussten und verstand seine Kunst als „Botschaft an die Menschen“.

Viele Bilder sind aus der Reaktion auf Dinge, die tagtäglich in der Welt geschehen, entstanden. Sie komprimieren meine Gefühle, meine Gedanken, meine eigene Situation im Leben. Die Form der Bilder ist ein experimenteller Versuch einer Synthese von gegenstandloser und figürlich-räumlicher Darstellung. Mithilfe des Gefühls und der Phantasie des Betrachters soll über das Medium Bild als magischer Kraft zur gedanklichen Kommunikation angeregt werden. Das geistige Konzept liegt im paradoxen Prinzip.

Rüdiger Meckies

Gernot Meckies

Der Kampf von Identität und Gesellschaft

Gernot Meckies nutzt Fotografie, 3d und digitale Maltechniken, um menschliche Interaktion zu dekonstruieren und visualisieren.

In seinen Werken werden Stilmittel der modernen Malerei in einer Synthese mit der Fotografie genutzt und erschaffen eine neue Realitätsebene.

Die Veränderung unserer Lebensweise, die durch das Internet angestoßen wurde, führt zunehmend zu gegenüberstehenden extremisierten Gruppen, die ihre soziale Identität anhand von Group Bias und Filter Bubbles konstruieren. Meine Kunst befasst sich mit der rapiden Veränderung durch den digitalen Wandel.

Gernot Meckies

Klaus Heckhoff

Die ungedachten Bilder

Klaus Heckhoff hat sich von den tradierten Ausdrucksweisen der Malerei abgekoppelt. Er malt digital, was in unserem Zeitalter der Digitalisierung neue Sichtweisen ermöglicht. Die neuen Techniken schaffen einen Fundus von Bildelementen, die das Gewohnte übersteigen und Ideenreichtum fördern.

Dadurch eröffnen sich Möglichkeiten mit Farben und Formen spontan zu  experimentieren, die die traditionelle Malerei nicht bieten kann. Spontanität ist dem Künstler sehr wichtig, Denken und Konstruieren wie in der herkömmlichen Malerei ein Hindernis.                                                                                         

Ich will die ungedachten, die nicht vorgedachten Bilder. Die Digitalisierung hilft mir, den Käfig meines Denkens zu sprengen.

Klaus Heckhoff

Andrea Isa

Eine Küchenfrau, die schwebt ...

Andrea Isa hat für ihre künstlerische Auseinandersetzung zum Thema Arbeit die Fotografie als Medium gewählt. Sie stellt in Ihrer „Hommage an die Küchenfrau“ Frauen hinter den Kulissen des Großküchenbetriebes als Stars auf die Bühne.

 Angeregt von ihrer eigenen Erfahrung als Küchenhilfe entstehen eine Anzahl von Porträt-Collagen von Kolleginnen bei der Arbeit.

"Wir Küchenfrauen verkörpern ja eigentlich alle Tugenden dieser Welt"

Andrea Isa

Foto: Günter Krajewski

Heike Ludewig

Im Hier und Jetzt

In Heike Ludewigs Bildern liegt der Fokus bei Menschendarstellungen in der Natur oder Außenräumen bei Freizeitaktivitäten. Im Verborgenen bleibt auch der Ort des Geschehens – wo und warum sich die Menschen treffen bleibt offen. 

Ein Hauch von geheimnisvoller Atmosphäre und eine gewisse Anonymität des Individuums lenken den Blick auf das Wesentliche im Bild: Bewegungsabläufe, Körperhaltung und Lichtregie werden zu Parametern der Bildaussage.

Gerade alltägliche Situationen - auch das enstpannte Sein am Strand zeigen die Menschen ohne gestellte, inszenierte Haltungen - sie sind in diesen Momenten ganz bei sich. Die Malerei transportiert diese innere Haltung und macht sie sichtbar - der Pinselstrich scheint wie selbstverständlich auf das Wesentliche reduziert.

Heike Ludewig

Jochen Cerny

Unendliche Räume

Bei Jochen Cerny steht das Thema „Unendlichkeit“ im Fokus seiner künstlerischen Gestaltung. Festgehalten wird sie im Bild unter Einbeziehung seiner charakteristischen Farbgestaltung mittels einer von ihm entwickelten Technik.  Licht als Medium wird sinnlich und geistig erlebbar gemacht, das natürliche Licht in die Komposition mit einbezogen.

In seinen großformatigen, atmosphärischen Bildern wird die Unendlichkeit scheinbar materialisiert und der Betrachter in Grenzbereiche der Wahrnehmung geführt.

Dabei wendet sich der Blick wie selbstverständlich auch nach innen, eröffnet die Möglichkeit der Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion, zum meditativen Beobachten des eigenen Sehens.

Sigrid van Sierenberg

Landschaftsvisionen

Was verbirgt sich hinter den Farblandschaften einer in die Ferne gerückten Welt? Sie hat sich ein Stück weit von der Realität entfernt, erscheint ungewöhnlich und fremdartig. Sigrid van Sierenberg lässt sich von Städte- und Landschaftsbildern, auch Alltagsituationen inspirieren, die sich beim Entstehungsprozess ihrer Arbeiten zu stimmungsvollen, abstrahierten Momentaufnahmen wandeln.

Als Medium für ihre Kunst wählt sie vor allem Fotocollagen und Fotoplastiken. Durch eine Metamorphose im Bild entstehen so Wirkkräfte, die Assoziationen und eine neue Sicht auf die Sujets ermöglichen. Die Künstlerin erschafft  eine neue Wahrnehmungsebene, Verborgenes entdecken und erleben zu können.

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