Ausschnitte aus Infinity IX und XVII, C-Print auf Aludibond, Jochen Cerny (oben links und oben)
Hverir, Fine Art Print auf Aludibond, 60 x 120 cm, Sigrid van Sierenberg (unten rechts)

INFINITY

spaces & landscapes

Jochen Cerny & Sigrid van Sierenberg

Vernissage 08.11.2019, 18 - 21 Uhr

Das Unendliche in der Kunst

Apeiron, griechisch das „Grenzenlose“, das, was keine Grenzen hat, oder das Unendliche ist ein zentraler Begriff der antiken griechischen Theorien über Entstehung und Aufbau der Welt. In der Kunstwelt hat von je her das Thema der Unendlichkeit große Anziehungskraft ausgeübt und Fragen zu Gestaltungsmöglichkeiten aufgeworfen.

Die Natur als Fenster zum Unendlichen, um die Weite der Landschaft sichtbar zu machen, wurden und werden thematisiert. Oder Räume, die sich ins Unermessliche fortzusetzen scheinen, aber gleichzeitig als Materie in Grenzbereichen vor dem geistigen Auge erscheinen. Sigrid van Sierenberg und Jochen Cerny nutzen neue Ausdruckswege und Techniken mit der Fotografie als Medium, die sich von einer realistischen Darstellung weit entfernt haben. Die abstrakte Gestaltung von imposanten Naturphänomenen und Farbräumen, die mit Lichtquellen eine besondere Wirkung erzielen, verwandeln die Welt in eine neue Dimension der Wahrnehmung. Sie erscheint utopisch und fasziniert; sie bewegt sich zwischen Traum und Wirklichkeit. Die Ausstellung läuft vom 08.11.2019 bis zum 10.01.2020.


Jochen Cerny

Unendliche Räume

Bei Jochen Cerny steht das Thema „Unendlichkeit“ im Fokus seiner künstlerischen Gestaltung. Festgehalten wird sie im Bild unter Einbeziehung seiner charakteristischen Farbgestaltung mittels einer von ihm entwickelten Technik. Licht als Medium wird sinnlich und geistig erlebbar gemacht, das natürliche Licht in die Komposition mit einbezogen. In seinen großformatigen, atmosphärischen Bildern wird die Unendlichkeit scheinbar materialisiert und der Betrachter in Grenzbereiche der Wahrnehmung geführt.

Dabei wendet sich der Blick wie selbstverständlich auch nach innen, eröffnet die Möglichkeit der Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion, zum meditativen Beobachten des eigenen Sehens.

Jochen Cerny, Infinity XV, C-Print auf Aludibond hinter Acryl, 122 x 140 cm, 2018

Sigrid van Sierenberg, Reynisfjara II, Fine Art Print auf Aludibond, 100 x 75 cm

Sigrid van Sierenberg

Landschaftsvisionen

Was verbirgt sich hinter den Farblandschaften einer in die Ferne gerückten Welt? Sie hat sich ein Stück weit von der Realität entfernt, erscheint ungewöhnlich und fremdartig. Sigrid van Sierenberg lässt sich von Städte- und Landschaftsbildern, auch Alltagsituationen inspirieren, die sich beim Entstehungsprozess ihrer Arbeiten zu stimmungsvollen, abstrahierten Momentaufnahmen wandeln.

Als Medium für ihre Kunst wählt sie vor allem Fotocollagen und Fotoplastiken. Durch eine Metamorphose im Bild entstehen so Wirkkräfte, die Assoziationen und eine neue Sicht auf die Sujets ermöglichen. Die Künstlerin erschafft  eine neue Wahrnehmungsebene, Verborgenes entdecken und erleben zu können.

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